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Windows und Linux-Mint

Linux Mint Cinnamon 19

Die Dual-Installation mit Mint (Cinnamon) neben Windows 10 ist nicht trivial. Das Partitionsformat (Bios oder Uefi) muss übereinstimnen, sonst gibt es Fehlermeldungen und das Booten funktioniert nicht. Da mein Windows 7 von Microsoft per Upgrade auf einem Laptop mit BIOS zu Windows 10 gemacht wurde, habe ich keine DVD davon. Die wäre erforderlich, um zuerst Windows auf einem Laufwerk mit Uefi-BIOS zu installieren. Deshalb muss Windows10.iso (kostenfrei) runtergeladen und mit der Seriennummer von Windows 7 installiert werden.

Vor der Neuinstallation von Windows 10 muss die Festplatte (ggf. fifty-fifty) partitioniert werden. Windows 10 kommt dann auf die erste Partition, legt dann aber weitere Partitions an. Die zweite fifty-Partition sollte nicht formatiert werden. Die findet Linux Mint bei der Installtion dann besser.

Ist die Mint-Installation vom USB-Stick abgeschlossen, meldet sich Mint Cinnamon als das bessere Windows. Die wichtigsten Programme wie LibreOffice, Firefox und Thunderbird sind bereits vorhanden. Der Interzugang über Wlan läuft seit der Mint-Installation. Der Drucker druckt, der Scanner scannt, die Musik spielt und viele Tools laufen wie beim Nachbarn.

Die Installation weiterer Programme ist sehr einfach, was nicht heißt, dass alle bei Windows laufenden Programme zur Verfügung stehen. ZB Photoshop wird vermisst. Gimp ist ok; dem Programm fehlen einige Funktionen. Aber es gibt auch Programme, die man bei Windows nicht findet oder teuer bezahlen muss. Und es gibt einen Emulator (Wine), der viele Windows-Programne zum Laufen bringt.

Also schauen wir uns an, was geht und was nicht geht. Viele Windows-Programme gibt es auch in einer Linux-Version.

Im besten Fall meldet sich beim Start des Computers oben links ein unscheinbarer kleiner Kasten, in dem für einige Sekunden Linux Mint und Windows angeboten wird. Mint startet schließlich automatisch, wenn man nichts wählt. Die Reihenfolge kann man ändern. Aber das ist ein anderes Thema ...

Für die Daten habe ich einen USB-Stick mit 256 GB. Auf den greifen Windows und Mint zu. Der USB-Stick ist auch deswegen hilfreich, weil ich Windows und Mint auf einem zweiten Computer (auch ein Intel NUC) eingerichtet habe.

 

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